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MINGHUNG
Die Gehirne: Erweitertes Steuerungssystem (SPS/SCADA):
Rezeptverwaltung: Speichert Hunderte präziser Rezepte für verschiedene Produkte, Harztypen oder Chargen. Der Bediener wählt das Rezept aus – das System führt es fehlerfrei aus.


Sequenzielle Steuerung: Automatisiert die genaue Reihenfolge der Zugabe (z. B. zuerst Wasser, dann Harz, dann Katalysator, dann Additive) mit präzisem Timing und Mischintervallen in jeder Phase. Dies ist für die MUF-Härtungskinetik und die PF-Konsistenz von entscheidender Bedeutung.
Überwachung und Anpassung in Echtzeit: Überwacht kontinuierlich Durchflussraten, Gewichte, Temperaturen, Mischzeiten und Tankfüllstände. Kann Mikroeinstellungen vornehmen (z. B. Wasserausgleich basierend auf der Mehlfeuchtigkeit), um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Datenprotokollierung und Rückverfolgbarkeit: Zeichnet jeden Parameter jeder Charge auf – wichtig für die Qualitätskontrolle, Fehlerbehebung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Alarme und Verriegelungen: Erkennt Abweichungen (niedrige Komponentenfüllstände, Durchflussfehler, Temperaturabweichungen) und stoppt den Prozess oder alarmiert Bediener.

HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle): Benutzerfreundlicher Touchscreen für Bediener zum Überwachen, Starten/Stoppen von Chargen, Anzeigen von Trends und Zugriff auf Rezepte.Hilfssysteme:
Komponentenlagerung und -versorgung: Tanks, Behälter oder Silos für Harze, Wachs, Wasser, Katalysatoren, Extender usw., oft mit eigener Füllstandsüberwachung.
Transferleitungen: Spezielle, oft beheizte oder isolierte Leitungen, um Komponenten zum Mischer und fertigen Kleber zu den Auftragspunkten (Mischern) zu transportieren.
Reinigungssysteme (CIP – Clean-in-Place): Automatisierte Spül- und Reinigungszyklen mit Wasser oder Lösungsmitteln, um Kreuzkontaminationen zwischen Chargen zu verhindern, besonders wichtig beim Wechsel des Harztyps (z. B. von PF zu MUF).



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